Troodos-Gebirge: Wissenswertes über das grüne Herz von Zypern

Zypern ist ganzjährig ein beliebtes Urlaubsland, wobei die wunderschönen Strände und die abwechslungsreiche Landschaft einen wichtigen Faktor darstellen. Wem es im Sommer entlang der Küste zu heiß ist, kann auf das Troodos-Gebirge ausweichen. Herrliche Wanderwege führen durch Kiefernwälder und bieten atemberaubende Panoramaaussichten auf die ganze Insel.

Einzigartige geologische Zusammensetzung

Das Troodos-Gebirge bedeckt knapp ein Drittel der gesamten Insel und wird auch das grüne Herz Zyperns genannt. Die Berge, deren höchster Gipfel fast 2.000 Meter misst, sind in ihrer geologischen Zusammensetzung einzigartig und reichen in ihrer Entstehungsgeschichte weit zurück. Die Kissenlava, die aus einem Unterwasser-Vulkanausbruch stammt, ist heute noch entlang der Straßen und Hänge gut zu erkennen. Gleichzeitig handelt es sich bei diesem Gebirge um eines der kupferreichsten Gebiete weltweit, wobei sogar die griechische Bezeichnung der Insel „Kypros“ aus dem lateinischen Namen für Kupfer hervorgeht.

Der Schwarzwald des Mittelmeers

Während das Gebirge im südlichen Bereich der Insel sanft zur Küste abfällt, ist der Norden eher steil und rau. Die schwarzen Pinien, die hauptsächlicher Bestandteil der Wälder auf Zypern sind, sind Auslöser für die allgemein bekannte Bezeichnung des Troodos Gebirges als „Schwarzwald des Mittelmeers“. Hier kommen nicht nur Aktivurlauber und Wanderer auf ihre Kosten, auch Vogelbeobachter können dort einzigartige Schauspiele erleben. Der geschützte Gänsegeier ist hier ebenso zu bewundern wie der Wiedehopf und die Nachtigall. Wer lieber Tiere auf vier Beinen beobachtet, hat mit etwas Glück ein Zypern-Mufflon vor Augen.

Die Dörfer im Troodos-Gebirge bieten darüber hinaus geschichtliche Sehenswürdigkeiten wie die Scheunendachkirche von Asinou, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

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